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Jul 2021

Richtiger Weg: Branchenverband der Schweizer Cannabis-Industrie begrüsst eine Neuregulierung des Cannabiskonsums für Genusszwecke mit Auflagen für den Jugendschutz

1. Juli 2021 – Wie eine repräsentative Befragung vom Forschungsinstitut Sotomo heute zeigt, sprechen sich zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung für die Legalisierung von Cannabis aus. Dabei werden weitgehende Regulierungsmassnahmen, vor allem im Jugendschutz, gefordert.

Der Branchenverband der Schweizerischen Cannabis-Industrie «IG Hanf» setzt sich seit jeher auf verschiedenen Ebenen für einen regulierten Cannabismarkt (CBD) in der Schweiz ein, begrüsst aber auch eine zeitnahe Änderung der Gesetzgebung für Genusszwecke. Die aktuelle Situation heute ist unbefriedigend: Der Konsum stagniert seit Jahren auf hohem Niveau und es besteht ein beträchtlicher Schwarzmarkt mit entsprechenden Risiken für die Konsumierenden. Daher müssen in einer künftigen Cannabisgesetzgebung speziell der Jugendschutz, Prävention, Therapie und Schadensminderung sowie steuerliche Aspekte berücksichtigt werden. Ein regulierter Markt gewährleistet zudem eine klare Steigerung der Produktsicherheit und -qualität. Auch die Politik wird sich in naher Zukunft wieder mit dem Thema befasse. Nachdem die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats der parlamentarische Initiative zur «Regulierung des Cannabismarktes für einen besseren Jugend- und Konsumentenschutzes» Ende April Folge geleistet hat, wird sie als nächstes in der ständerätlichen Schwesterkommission behandelt. Dort können die gewählten Volksvertreter ein klares Zeichen setzen und den eindeutigen Wunsch der Bevölkerung achten, indem sie einer Neuregulierung zustimmen.